Porto Santo – Pressestimmen aus sieben europäischen Ländern

Verfasst von am 30.08.2019 - 3 min

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Im vergangenen Mai fuhren Journalisten aus mehreren europäischen Ländern auf die portugiesische Insel Porto Santo an der Westküste Afrikas, um dort mehr über das Programm „Smart Fossil Free Island“ zu erfahren. In diesem Freiluftlabor soll die elektrische Mobilität der Zukunft mitsamt ihren Technologien getestet werden. Eine Medienrundschau.

#1 Polen: „Die Insel Porto Santo ist bald unabhängig von fossiler Energie“

Ökosystem porto santo

Die polnischen Medien erläutern, dass das Projekt Smart Fossil Free Island zur Verringerung der CO2-Emissionen und zur Erlangung der Energieunabhängigkeit von Porto Santo auf vier Säulen beruht: den Elektroautos von Renault, intelligentem Laden, dem Vehicule-to-grid -System (V2G) und der Speicherung der von den Solar- und Windkraftanlagen der Insel erzeugten Energie mithilfe ausgedienter, recycelter Batterien von Renault-Elektroautos. Porto Santo ist der Beweis dafür, dass diese Art von Ecosystem funktioniert und auch an anderen Orten tragfähig ist.

#2 Schweiz: „Die Insel, die der Welt als Beispiel dient“

Aufladen von renault zoe porto santo

Die Schweizer Presse betont, dass ZOE-Fahrzeuge mit bidirektionalen Ladesystem eine wichtige Rolle für eine ausgewogene Stromversorgung und die Erzeugung einer besonders umweltfreundlichen Energie spielen.
Das Fahrzeug verwandelt sich in eine Art Kraftwerk, das in der Lage ist, den aus erneuerbaren Energiequellen stammenden Strom zu speichern, wenn die Nachfrage gering ist, und ihn in Spitzenverbrauchszeiten wieder ins Netz einzuspeisen.
Die Mobilität der Zukunft wird somit zwei wichtige Erwartungen erfüllen: Sie wird eine emissionsfreie Nutzung(1) von Elektroautos und gleichzeitig die Erzeugung kohlenstoffarmer Energie zum Laden von Batterien ermöglichen.

#3 Italien: „Renaults Insel der Elektromobilität“

Porto-Santo-Panorama

Die italienische Presse wiederum betont das Engagement von Renault für Elektromobilität im großen Maßstab. Mit Technologien, wie dem bidirektionalen Laden und der stationären Energiespeicherung, verfolgt Groupe Renault als Pionier und Marktführer für Elektrofahrzeuge in Europa zwei Ziele: an der Entwicklung intelligenter elektrischer Ecosysteme mitwirken und die Energiewende vorantreiben.
Porto Santo ist mit seinem windigen und sonnigen Klima ein ideales Testfeld, bietet aber auch ein in sich geschlossenes und unabhängiges Stromnetz.

#4 Frankreich: „In Madeira wird der Renault ZOE Strom ins Netz einspeisen“

Renault ZOE-Windkraftanlage Porto Santo

Die französische Presse berichtet über den Beitrag des Renault ZOE zu einem stabileren Stromnetz und zu der Erhöhung des Ökostrom-Anteils.
Die Erzeugung von Strom, der mehrheitlich aus erneuerbaren und damit ungleichmäßig verfügbaren Energiequellen stammt, ist eine permanente Herausforderung für diese portugiesische Insel mit ihren 5.000 Einwohnern, die rein energetisch betrachtet von Madeira vollkommen unabhängig ist.
Auf Dauer wird ein Fahrzeugbestand von 500 Elektroautos mit bidirektionalem Ladesystem eine Steigerung der aktuellen 15 % „erneuerbarer“ Energie auf 85 % ermöglichen.

#5 Deutschland: „Bidirektionales Laden und Ökostrom für eine CO2-freie Insel

Renault ZOE und Photovoltaikmodule

Für die deutschen Journalisten ist die Kombination dieser Technologien mit den Kompetenzen des Automobilbauers Renault, des Energieversorgers Empresa de Electricidade da Madeira und der Startup The Mobility House eine gute Voraussetzung für eine Zukunft, in der sich elektrische Mobilität und Stromnetzmanagement zu einem intelligenten Ecosystem verbinden.
Sie betonen insbesondere, dass die „Intelligenz“ der Insel vor allem auf dem bidirektionalen Ladesystem beruhe, der hohe Kaufpreis des Elektroautos allerdings ein Hindernis für eine Umsetzung im großen Maßstab sei.

#6 Großbritannien: „Mit seinem Elektroauto Geld verdienen“

Münzen und Kleinwagen

Die britischen Medien weisen darauf hin, dass die Elektroautos von Renault bei der Einrichtung eines Smart Grid eine wesentliche Rolle spielen und bereits ähnliche Projekte im Zusammenhang mit bidirektionalem Laden und Energiespeicherung mit Second life-Batterien auch in Belle-île-en-Mer in Frankreich sowie Utrecht in den Niederlanden durchgeführt wurden.
Sie stellen sich vor, wie künftig Besitzer von Elektroautos mit bidirektionalem Ladesystem durch den Verkauf der in der Batterie gespeicherten Energie in Spitzenverbrauchszeiten jährlich einige Hundert Euro verdienen können.

#7 Portugal: „Ein Forschungslabor unter freiem Himmel“

Elektroautos auf Porto Santo

Die portugiesischen Medien bestätigen, dass dieses System funktioniert und befürworten eine Beschleunigung des Projekts, indem in Porto Santo mehr Elektroautos in Verkehr gebracht werden, regionale Beihilfen als Anreize für den Kauf von Elektroautos gewährt werden und das Projekt auf die Nachbarinsel Madeira ausgedehnt wird.

(1) Keine reglementierten CO2-Emissionen oder Schadstoffemissionen während des Fahrens, nur Ersatzteile.

 

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