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Video: 3 Roboterfahrzeuge als Symbol für die Mobilität der Zukunft

Verfasst von am 10.01.2019 - 3 min

Die Mobilität von morgen? Eine elektrische, vernetzte, autonome Shared Mobility. Die drei Roboterfahrzeugkonzepte von Renault offenbaren, wie das in einer – nicht allzu fernen – Zukunft aussieht.

Die Mobilität von morgen? Eine elektrische, vernetzte, autonome Shared Mobility. Die drei Roboterfahrzeugkonzepte von Renault offenbaren, wie Shared Mobility in einer – nicht allzu fernen – Zukunft aussieht.

Und wenn morgen Elektroautos noch etwas mehr als nur ein einfaches Auto wären? 2018 stellte Renault drei Konzepte vor, die die Vision der Gruppe in Sachen Shared Mobility der Zukunft verkörpern. Die Fahrzeuge namens EZ-GO, EZ-PRO und EZ-ULTIMO sind animierte Roboterfahrzeuge ohne Fahrersitz und können sich absolut sicher selbstständig fortbewegen.

Alle drei bauen auf einer gemeinsamen technologischen Plattform auf, die dann unterschiedlich weiterentwickelt wurde, um drei konkreten Nutzungsprofilen zu entsprechen. Gemeinsam stehen sie für ein Fahrzeug, das als echter vernetzter Shared-Mobility-Dienst gedacht ist und möglichst vielen zugänglich sein soll. 

EZ-GO: Shared Shuttle

EZ-GO von Renault

Die erste Umsetzung dieser Vision: Der EZ-GO, der im März 2018 beim Genfer Automobilsalon vorgestellt wurde. Renault hat damit eine Art „Sammeltaxi“ entworfen, das bis zu sechs Passagiere komfortabel auf ihren täglichen Wegen transportieren kann. Die herkömmliche Fahrgastzelle und der Fahrersitz wichen dabei einer Bank in U-Form, auf die man ohne jegliche Verrenkung durch die große Fronttür gelangt. Der EZ-GO ist kein Privatfahrzeug: Er ist ein Shuttle, das man über eine mobile App für kleine Fahrten in der Stadt ordert. Mit seiner Vierradlenkung, der geringen Höhe und der Induktionsladung fügt er sich harmonisch in das Stadtbild ein.

EZ-PRO: der Nutzfahrzeugkonvoi

EZ-PRO von Renault

Der EZ-PRO Concept, der Anfang September bei der internationalen Nutzfahrzeugmesse in Hannover vorgestellt wurde, widmet sich wiederum dem komplexen logistischen Problem der „Last Mile. Dazu kann der EZ-PRO wahlweise mit mehreren „Pod“ genannten Modulen im Konvoi fahren oder sich aufteilen, um Waren auszuliefern oder mobile Verkaufspunkte zu errichten. Das Ladevolumen ist vollkommen variabel, um unterschiedlichen Bedürfnissen zu entsprechen. Der Mensch hat jedoch nach wie vor einen Platz in dieser selbstfahrenden Nutzfahrzeugflotte: den „Pod“ an der Spitze des Konvois, der über einen büroartigen Raum verfügt. Von dort aus kann ein „Concierge“ die Aktivitäten überwachen oder Kundennähe gewährleisten.

EZ-ULTIMO: luxuriös, leise und geräumig

EZ-ULTIMO von Renault

Das besonders luxuriöse Mitglied des Trios heißt EZ-ULTIMO. Das am 2. Oktober bei der Eröffnung des Pariser Autosalons vorgestellte Concept Car mit den futuristischen Linienführungen legt den Grundstein einer neuen Mobilität der „Oberklasse“, bei der Komfort und Bequemlichkeit im Mittelpunkt stehen. Gepflegtes Ambiente, wertvolle Materialien, umfassende Dienste: Es wurde alles dafür getan, dass die Passagiere Fahrt und Umfeld genießen können und dabei von störenden Außenreizen abgeschirmt werden. Vom Tourismus bis hin zum Luxussektor: Der EZ-ULTIMO richtet sich an alle, die Transport zu einem Erlebnis der Extraklasse machen wollen.

 

Copyrights: Anthony BERNIER, Olivier MARTIN-GAMBIER, Takuji SHIMMURA

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