Von Los Angeles bis Paris: der Boom der Elektroroller

Verfasst von am 30.11.2018 - 2 min

Der Elektroroller ist mittlerweile Teil des Stadtbilds. Die in den USA entstandenen Self-Service-Verleihangebote wecken das Interesse für dieses Fun-Fahrzeug, das oft als ideales Gefährt für den letzten Kilometer gilt, noch weiter.

Ein kleiner Motor im Reifen, eine im Rahmen verborgene Batterie, ein Lenker… fertig! Mit seiner augenscheinlichen Schlichtheit und seinen spielzeugartigen Zügen weckt der Elektroroller zunehmend das Interesse von all jenen, die eine Alternative zum Fußmarsch, dem Fahrrad oder dem öffentlichen Personennahverkehr für ihre kleinen Alltagswege suchen.

Er ist leicht zu steuern und ziemlich praktisch: Den Elektroroller kann man leicht zusammenklappen und in die U-Bahn oder den Bus mitnehmen, in den Kofferraum des Autos legen oder in die Wohnung tragen. Neugierig geworden? Kein Problem! Die zunächst in Kalifornien und dann in den gesamten USA entstandenen E-Roller-Flotten kommen gerade in Europa an.

Aber aufgepasst: In den meisten europäischen Ländern gibt es in der Straßenverkehrsordnung noch keine spezifischen Vorschriften zu E-Rollern. In Frankreich werden sie in Kürze in eine neue Kategorie von Fahrzeugen eingestuft, die auf Radwegen und in Tempo-30-Zonen zulässig sind. In der Schweiz sind Modelle mit einer Geschwindigkeit von weniger als 20 km/h bereits auf Radwegen zugelassen, aber auf Gehwegen verboten. Fans dieser neuen Gefährte sind also zur Vorsicht aufgerufen, bis genauere Vorschriften erlassen werden.

E-Roller bei Renault

Sie können Ihren „Z.E.“-Roller im Vetriebsnetz von Renault erwerben! Dieser E-Faltroller ist in etwa zehn Ländern – darunter Frankreich, Deutschland, Belgien oder die Ukraine – erhältlich. Er wiegt nur 7 kg, hat eine Reichweite von 13 km und bietet eine Spitzengeschwindigkeit von 24 km/h bei einer Beförderungskapazität von 125 kg.

 

Copyright: Jean-Marie HEIDINGER

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