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Video: Eden Project – Elektrofahrzeuge im Tropenhaus

Verfasst von am 20.08.2019 - 3 min

Im Eden Project im Südwesten Englands wächst der größte Indoor-Regenwald der Welt. Für die Begrenzung seines CO2-Ausstoßes stützt sich dieser Gewächshauskomplex unter anderem auf Elektrofahrzeuge. Tim Smit, Mitbegründer des Projekts, erzählt uns seine Geschichte in unserer The Drive To Better-Serie.

Einige halten ihn für das 8. Weltwunder. Errichtet wurde dieser Komplex in einer ehemaligen Tongrube in Cornwall. Unter zwei riesigen Gewächshäusern – den kuppelförmigen „Biomen“ – werden die Klimazonen und die Ökosysteme der Tropen und des Mittelmeers nachgeahmt. Im Inneren der Gewächshäuser wachsen mehr als 5000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt. Welches Ziel verfolgt das Projekt? Die Sensibilisierung der Besucher für die Ökologie, die lebenswichtige Bedeutung der Natur und die Notwendigkeit, den Planeten zu erhalten.

Das Elektroauto als Mobilitätslösung

Gewächshäuser Eden Project

Mit seinem „Null-Emissions“-Prinzip* ist das Elektroauto die ideale Mobilitätslösung für ein solches Projekt! Groupe Renault stellte dem Eden Project daher 18 Elektroautos (Twizy, ZOE und Kangoo Z.E.) für die Fahrten im Zusammenhang mit der Aktivität des Komplexes zur Verfügung.

Die Elektroautos von Renault werden sowohl für den Transport der Besucher als auch für Lieferungen innerhalb des Geländes – auch unter den Kuppeln – eingesetzt. Außerhalb des Geländes werden sie zum Abholen der Lebensmittel verwendet, die anschließend an die Besucher verkauft werden. Nicht zu vergessen: der voll ausgestattete Twizy-Krankenwagen mit Blaulicht und Sirene! Mit der Unterstützung dieses Projekts zeigt Groupe Renault sein Engagement für die Umsetzung umweltverantwortlicher Ansätze in den Unternehmen.

Ein Modell der nachhaltigen Entwicklung

Die Ambition des Eden Project geht natürlich über die Elektromobilität hinaus, da es seinen CO2-Ausstoß reduzieren und in allen Bereichen möglichst autonom sein möchte.
Mit fast 2 Millionen zu bewässernden Pflanzen ist das Wassermanagement ein zentrales Anliegen des Projekts.
Deshalb werden zwei Drittel des Bedarfs durch die Nutzung von Regenwasser und durch das Grundwasser gedeckt.

Bei den Speisen lautet die Devise „lokal“! Um die Besucher für die Notwendigkeit des Konsums lokaler Produkte zu sensibilisieren und einen positiven sozialen Beitrag zu leisten, stammen die Nahrungsmittel vorrangig von Erzeugern in der Region.

Im Bereich der Abfallwirtschaft gilt: „Vorbeugen ist besser als heilen“. So wird noch vor den Überlegungen zum Recycling und zur Kompostierung an der Abfallverminderung gearbeitet. Konkret bedeutet dies eine Reduzierung der Verpackungen, aber auch den Verzicht auf Wasserflaschen aus Plastik und den Einsatz von wiederverwendbarem Geschirr. Das Ergebnis: Nicht weniger als 90 % des Abfalls werden lokal verwertet.

Das nächste Vorhaben des Eden Project betrifft die Energie und den Bau eines Erdwärmekraftwerks auf dem Gelände. Ein weiterer Schritt zu mehr Autonomie!

 

* Weder CO2-Emissionen noch gesetzlich limitierte Luftschadstoffe beim Fahren, ohne Berücksichtigung der Verschleißteile

Copyrights: Renault Communication, jax10289

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