Der neue Zoe: ein umfassendes Angebot an Fahrerassistenzsystemen

Verfasst von am 13.09.2019 - 4 min

Unter der aerodynamisch geschnittenen Karosserie des neuen ZOE verbirgt sich ein komplett neuer elektrischer Aufbau. Er enthält zahlreiche Fahrerassistenzsysteme (ADAS), die zum einen den Fahrkomfort und zum anderen die Sicherheit der Insassen, - angefangen beim Fahrer -, erhöhen.

Renault verfolgt den Grundsatz, dass ein Stromer praktisch und im Alltag leicht zu bedienen sein muss. Deshalb beschloss man während der Entwicklung des neuen ZOE, den elektrischen Aufbau vollkommen neu zu konzipieren. Warum? Um den Einbau und die Stromversorgung von Komponenten, die an der Implementierung von Fahrerassistenzsystemen oder ADAS (für Advanced Driver-Assistance Systems) beteiligt sind, zu erleichtern.

Diese Systeme beruhen auf einer Vielzahl von Sensoren, Kameras und Radaren. Sie sind rings um das Auto verteilt und erfassen die Parameter ihres unmittelbaren Umfelds, um den Fahrer auf seinen Fahrten anzuleiten und die Sicherheit von Fahrzeug und Insassen zu verbessern. Im neuen ZOE bestehen die ADAS vor allem aus Fahrerunterstützungs-, Sicherheits- und Parkhilfesystemen.

Fahrkomfort

Eine Funktion wie die automatische Verkehrszeichenerkennung hilft beispielsweise, den Fahrer in Echtzeit über die aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung zu informieren. Sie kombiniert GPS-Daten mit Bildern der Frontkamera, um die maximale Geschwindigkeitsbeschränkung direkt auf dem 10-Zoll-Fahrerdisplay anzuzeigen. Der Übergeschwindigkeitsalarm ergänzt diese Information durch ein optisches Warnsignal.

Der Fahrer wird dadurch entlastet und kann sich auf andere Fahrparameter konzentrieren. Ebenso macht die Totwinkelwarnung den Fahrer auf ein Hindernis oder ein nicht identifiziertes Fahrzeug in der Nähe der hinteren Fahrzeugflanken aufmerksam, um z.B. den Spurwechsel zu verhindern, wenn ein Zweirad zum Überholen ansetzt.

Warnvorrichtung für den toten Winkel

Sicherheit

Die meisten Fahrerassistenzsysteme beugen Risiken vor, einige wirken sogar aktiv und können Gefahrensituationen abwenden. Dies ist z.B. der Fall bei der automatischen Notbremsung, die ausgelöst wird, wenn der Fahrer nicht schnell genug auf ein Hindernis reagiert.

Der Spurhaltewarner und der Spurhalteassistent schützen vor Fehlverhalten, das bei Müdigkeit oder Unaufmerksamkeit auftreten kann.

Einparken

Last but not least: Der neue ZOE verfügt über eine Reihe von ADAS, die speziell für das Parken entwickelt wurden. Ihre Aufgabe: den Fahrer mit präzisen Informationen versorgen und bei komplexen Manövern gegebenenfalls für ihn einspringen. Front-, Heck- und Seitenradar erfassen Hindernisse rund um das Fahrzeug und werden durch die Rückfahrkamera mit direktem Sichtfeld unterstützt.

Blaues Neues ZOE-Parkhaus

Bei kniffeligen Parklücken bedient die Funktion EASY PARK ASSIST die Lenkung, so dass der Fahrer nur noch beschleunigen und bremsen muss. Nach erfolgreichem Einparken wird per Knopfdruck die automatische Feststellbremse aktiviert, um das Fahrzeug definitiv zum Stillstand zu bringen. Dabei weicht der üblicherweise für den Handbremsarm auf der Mittelkonsole vorgesehene Platz einer Induktionsladefläche für Smartphones. Ein doppelter Vorteil in Sachen Ergonomie!

 

Copyrights: OHM, Frithjof – Niederlassung: Frithjof Ohm INCL. Pretzsch, Pagecran

Meistgeteilte Artikel