Renault, Marktführer für Elektro-Carsharing in Europa

Verfasst von am 30.11.2018 - 5 min

Carsharing hat großes Potential, zur Lösung der enormen Umweltherausforderungen beizutragen, vor allem, wenn dieser Dienst mit Elektroautos angeboten wird. Groupe Renault, Vorreiter und Marktführer für Elektro-Carsharing in Europa, schaltet diesen Herbst in zahlreichen europäischen Ländern einen Gang höher.

Gemeinsame Nutzung von Dingen, die man nicht mehr besitzen muss. Optimierung des Firmenflottenmanagements. Abbau der Abhängigkeit von fossilen Energien. Zu mehr Lebensqualität in den Städten beitragen. Angesichts des Wandels der heutigen Gesellschaft und der Umweltbelange scheint Carsharing eine umfassende Mobilitätslösung zu sein. Auf dieser großen Welle hin zur sanften Mobilität spielen vor allem Elektroautos eine wichtige Rolle.

Stationsbasierte Systeme, Einwegmiete oder Free-Floating: Carsharing für jeden Bedarf

Elektroautos von Renault in Belle-Île-en-Mer Frankreich

Als europäischer Marktführer für Elektroautos trägt Renault diese Welle entscheidend mit. Die Fahrzeuge des Herstellers sind so konzipiert, dass sie „geshart“ werden können. Ob durch eigene Lösungen wie „Renault Mobility“ in Frankreich oder in Partnerschaft mit Betreibern in anderen Ländern, die Elektrofahrzeuge von Renault eignen sich für eine sichere gemeinsame Nutzung: Die für jedes Modell spezifische Vernetzung ist mit den zusätzlichen Carsharing-Vernetzungssystemen kompatibel, ohne dass die Gefahr von Interferenzen besteht.

Die Elektrofahrzeuge von Renault eignen sich für alle Arten von Carsharing. Diese können in zwei Kategorien eingeteilt werden.

Das erste ist das „traditionelle“ Car-Sharing: Der Nutzer holt das Fahrzeug an seinem Standort ab und stellt es entweder an den gleichen Ort (stationsbasierte Systeme) oder an eine andere Station (Einwegmiete) zurück.

Im Jahr 2016 führte Renault sein eigenes „traditionelles“ vernetztes Carsharing-Angebot ein. Die in zahlreichen Städten Frankreichs angebotenen Fahrzeuge Renault Mobility können rund um die Uhr ab einer Buchungsdauer von einer Stunde gemietet werden. Hauptvorteil dieser Art von Mobilitätsdienst im Vergleich zur Kurzzeitmiete? Alles funktioniert über die App Ihres Smartphones. Heute muss kein Schlüssel mehr an einem Schalter abgeholt werden, bei dem die Öffnungszeiten zu beachten sind!

Das zweite ist das Free-floating Carsharing, d.h. ohne Ladesäulen oder Stationen. Mit einer speziellen App ortet der Nutzer ein Fahrzeug mit seinem Smartphone, übernimmt es dort, wo es gerade steht und stellt es an einem beliebigen Ort innerhalb eines bestimmten Umkreises ab (auf einem erlaubten Parkplatz natürlich). Laden, Reinigung, Versicherung, Parkgebühr nach dem Abstellen und vieles mehr sind im Preis der Leistung enthalten. Diese von mehreren Dienstleistern in zahlreichen Ländern angebotene Art des Carsharings eignet sich ganz besonders für Städte: Durch die Dichte der Infrastruktur steht jedem Nutzer in weniger als 300 m Entfernung ein Fahrzeug zur Verfügung.

Carsharing auf jeder Ebene

Renault ZOE We drive solar in Utrecht

Ob in der Stadt oder in der Wohnanlage, in städtischer oder ländlicher Umgebung, Renault erweitert sein Elektro-Carsharing-Angebot europaweit auf allen Ebenen.

Vor allem in Dänemark stehen den Bewohnern zahlreicher Wohnanlagen Renault ZOE zur Verfügung. Hier ist die Mobilitätsleistung an die Wohnung geknüpft.

In Utrecht in den Niederlanden werden in einem Ökoviertel seit Ende 2017 im Rahmen des Dienstes We Drive Solar 150 ZOE-Fahrzeuge gemeinsam genutzt. Ihre Besonderheit: Sie werden mit Solarenergie betrieben, die vor Ort über die Sonnenkollektoren auf den Dächern der Nachbarschaft erzeugt wird.

In Belle-Île wirkt Renault bei einem umfassenden Programm zur Förderung erneuerbarer Energiequellen mit und stellt ZOE- und Kangoo Z.E.-Fahrzeuge nach dem Selbstbedienungsprinzip zur Verfügung.

In den norwegischen Fjorden, in Italien und sogar in Südamerika stehen den Touristen Elektroautos von Renault zur Verfügung, um sanfte Mobilität und umweltfreundlichen Tourismus zu fördern.

Zahlreiche Firmen besitzen bereits Elektroauto-Flotten, die die Mitarbeiter gemeinsam für ihre beruflichen Fahrten, vor allem zwischen den Firmenstandorten, nutzen.

Warum nicht auch per Carsharing Einkaufen gehen? Renault und Ikea France haben ein Angebot zum Mieten von Fahrzeugen im Selbstbedienungssystem entwickelt. Die entsprechende Flotte wird bis 2020 100 % elektrisch sein und aus Kangoo Z.E.- und ZOE-Fahrzeugen bestehen.

Auch in den Städten greifen viele Carsharing-Dienste auf Renault-Fahrzeuge zurück, z.B.: Green Mobility in Kopenhagen – Dänemark (seit 2016 sind 400 ZOE im Umlauf), Totem Mobi in Marseille und Montpellier – Frankreich (200 Twizy), oder auch Zity in Madrid – Spanien (500 ZOE im Rahmen einer Partnerschaft zwischen Renault und Ferrovial Servicios).

Paris, Bologna und Stockholm

Renault Zoe ZITY Paris

In diesem Herbst wird sich die Entwicklung auf weitere Großstädte ausdehnen. Am 10. Oktober haben Renault und ADA Moov’in.Paris eine Selbstbedienungsflotte, bestehend aus 100 Renault ZOE, gegründet, wobei diese in Paris bald auf 200 ZOE und 20 Twizy und bis zum Jahresende auf 500 Fahrzeuge ausgeweitet werden soll. Im Jahr 2020 wurde der Dienst durch Zity ersetzt.

Am 27. Oktober startete man in Bologna zusammen mit dem öffentlichen Anbieter Tper das Angebot Corrente: Bisher wurden 120 ZOE bereitgestellt, wobei sich diese Zahl bis Ostern 2019 verdoppeln dürfte.

Am 31. Oktober wurde in Stockholm für den Mobilitätsdienst von Aimo eine Flotte von 300 ZOE-Fahrzeugen bereitgestellt.

Beim norwegischen Nachbarn hat auch die Gruppe NSB den Renault ZOE für ihr Carsharing-Projekt ausgewählt. Dieser Vertrag ist für Renault einer der größten in den nordischen Ländern. NSB unterzeichnete außerdem einen Franchisevertrag mit dem dänischen Unternehmen Green Mobility. Insgesamt werden in der Stadt Oslo 300 ZOE eingesetzt.

Und das sind nur einige Beispiele!

In Europa werden Ende 2018 insgesamt 5 000 Elektrofahrzeuge von Renault für Carsharing angeboten. Das bietet Interessierten viele Gelegenheiten, Gefallen am elektrischen Fahren zu finden und sich nach und nach auf eine neue Art der Mobilität umzustellen.

 

Copyrights : Kevin ENGELSMAN, Yannick BROSSARD, LEMAL Jean-Brice, PLANIMONTEUR

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