Was versteht man unter erneuerbaren Energien?

Verfasst von am 04.09.2019 - 1 min

Erneuerbare Energien werden meist fossilen Energien, wie Öl, Gas, Kohle oder Uran, gegenübergestellt. Sie sind im Gegensatz zu letzteren unerschöpflich, da sie von der Natur ständig nachproduziert werden. Erneuerbare Energien werden mit Sonne, Wind, Erdwärme und sogar mit den Gezeiten erzeugt.

Ein weiterer Vorteil gegenüber der Verbrennung fossiler Brennstoffe: Die Produktion erneuerbarer Energien ist kohlenstoffarm. Wegen ihrer geringen Umweltauswirkungen spricht man auch von „grüner Energie“.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts stieg die Produktion erneuerbarer Energien mit einer starken Zunahme von Energieerzeugungsanlagen, wie Windkraftanlagen, Staudämmen, Photovoltaikanlagen, Biomasseanlagen usw. kontinuierlich an. Der Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix nimmt in den meisten Ländern von Jahr zu Jahr zu.

Vor allem in der EU ist man auf dem besten Weg, das für 2020 gesteckte Ziel von 20 % erneuerbarer Energien zu erreichen.

Die Herausforderungen im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien – vor allem aufgrund ihrer unregelmäßigen Verfügbarkeit – werden durch kontinuierliche technologische Fortschritte immer besser bewältigt. Allein im Bereich der Elektromobilität schaffen die immer leistungsstärkeren Lithium-Ionen-Batterien und die zunehmende Vernetzung der Fahrzeuge neue Möglichkeiten. Bidirektionales Laden und stationäre Energiespeicherung sorgen dafür, das dem Stromnetz möglichst viel erneuerbare Energie zugeführt wird und es im Gleichgewicht bleibt.

 

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