1000. Elektroauto in Südamerika ausgeliefert

Verfasst von am 09.01.2019 - 3 min

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Renault hat beim Verkauf und der Auslieferung von Elektroautos nach Südamerika die 1000er-Marke überschritten. Am 6. November 2018 übergab Eric Feunteun, Leiter des Elektroauto- und New-Business-Programms der Groupe Renault, die Schlüssel an das brasilianische Bauunternehmen MRV. Das Fahrzeug wird im Rahmen eines Carsharing-Programms genutzt.

Das 1000. Elektroauto von Renault in Südamerika ist ein ZOE. Er wurde an die brasilianische Gruppe MRV, das führende Bauunternehmen in Südamerika, im Rahmen einer Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen ausgeliefert. Das Ziel von MRV: Die Erprobung eines neuen Elektroautos-Carsharing-Dienstes für die Bewohner seiner Wohnsiedlungen.
Die ersten drei ZOE werden in zwei Vierteln in Sao Paulo und Bello Horizonte bereitgestellt. Die Einwohner können sie über eine spezielle mobile App, die von Renault entwickelt wurde, reservieren.

Gebäude in einem der Viertel
Gebäude in einem der Viertel, in denen MRV seinen Carsharing-Dienst testet.

Steigerung der Energieeffizienz

Dieses neue Pilotprojekt erfolgt im Rahmen des Energieeffizienzprogramms des brasilianischen Bauunternehmens. Der ehrgeizige Plan umfasst auch die Installation von Sonnenkollektoren auf allen neuen Gebäuden bis 2022. 180 Gebäude mit Sonnenkollektoren wurden bereits in Brasilien errichtet.

Renault ist in Brasilien, wie auch vielen anderen Ländern Lateinamerikas, mit den Modellen Kangoo Z.E., ZOE und Twizy vertreten und rüstet bereits mehrere große Unternehmen wie den Spediteur Fedex oder den weltweit größten Stromproduzenten, Itaipu Binacional, aus.
Insgesamt umfasste die Renault-Flotte in Brasilien Ende 2018 150 Elektroautos. Der ZOE wurde gerade erst auf dem brasilianischen Endkundenmarkt eingeführt.

Brasilien ist für Renault der zweitgrößte Markt in Lateinamerika – hinter Kolumbien, wo mehr als 500 Elektroautos des französischen Herstellers unterwegs sind.
Brasilien bietet je nach Hubraum finanzielle und nicht-finanzielle Anreize wie ermäßigte Zollsätze, eine Befreiung vom alternierenden Verkehr und die Möglichkeit, die Buskorridore zu nutzen.

Titelbild: Luftaufnahme des Straßennetzes in Rio de Janeiro

 

Copyrights: iStock, Renault Communication

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