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Video: in Utrecht funktioniert CarSharing mit Solarenergie

Verfasst von am 14.04.2019 - 3 min

In den Niederlanden fahren die Bewohner von Utrecht dank des Carsharingdienstes We drive Solar mit Solarenergie. Ein Pilotprojekt, in dem das Elektroauto Bestandteil eines intelligenten Ökosystems ist, dass die Benutzung erneuerbarer Energien begünstigt. In unserer Reihe The Drive To Better erläutert uns der Gründer von We Drive Solar, Robin Berg, die Hintergründe des Projekts.

Ob in Madrid, Berlin, Kopenhagen, Bologna, Stockholm, Oslo, London oder Paris, die Zahl der Elektro-Carsharingdienste in Europa nimmt angesichts der Anforderungen an urbane Mobilität und Nachhaltigkeit zu.

Der 2017 in den Niederlanden im Utrechter Ökoviertel Lombok gegründete Carsharingdienst We Drive Solar hat etwas, was andere Carsharingdienste nicht haben. Seine Renault-ZOE-Elektroautos werden an ihren Ladestationen mit Solarstrom versorgt, der von den Sonnenkollektoren auf den Dächern der umliegenden Gebäude erzeugt wird.

Als Pionier und Marktführer für Elektroautos in Europa war es für die Groupe Renault selbstverständlich, an der Seite des Projektinitiators und Startups LomboXnet an diesem Projekt mitzuwirken und eine Selbstbedienungsflotte bestehend aus ZOE-Modellen mit intelligentem Ladesystem bereitzustellen.

Die Förderung preisgünstiger, erneuerbarer Energien

Utrecht ZOE V2G

Bei der Technik des Smart Charging oder intelligenten Ladens wird das Laden des Fahrzeugs ausgelöst, wenn ausreichend erneuerbare Energie zur Verfügung steht oder ein Produktionsüberschuss herrscht. Eine gute Lösung für die Kunden, grüne Energie zum günstigen Preis zu tanken.

Mit der Einführung von Prototypen, die mit bidirektionalem Laden kompatibel sind, wurde im März 2019 eine neue Phase eingeleitet. Bei der V2G-Technologie (vehicle-to-Grid) speichert die Batterie des Elektroautos Strom aus erneuerbaren Energiequellen– im Fall des Projekts We Drive Solar Solarenergie – und speist ihn in Spitzenlastzeiten wieder in das Netz zurück.

Diese Prototypen funktionieren wie temporäre Speichereinheiten und ermöglichen auf diese Weise die Stabilisierung und optimierte Nutzung von erneuerbaren Energien. Sie tragen damit zur Verbesserung der Luftqualität bei und begünstigen eine nachhaltige Energiewende.

In der Stadt Utrecht und auf der Insel Porto Santo in Portugal finden erste Großversuche zu bidirektionalem Laden unter realen Bedingungen statt. Im Anschluss daran sind in Frankreich, in Deutschland, in der Schweiz, in Schweden und in Dänemark weitere Experimente geplant, um die Durchführbarkeit einer breit angelegteren Anwendung zu testen.

Eine Revolution, die durch die enge Zusammenarbeit der Groupe Renault, der Gebietskörperschaften, der Energielieferanten und natürlich innovativer Startups wie LomboXnet möglich wurde. Neue Arten der Mobilität bedürfen neuer Partnerschaften!

 

Copyright: Renault Communication, Renault Netherlands

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