5 Vorurteile gegenüber Elektroautos

Verfasst von am 25.03.2020 - 5 min

Einfache Bedienung, keine Lärmbelästigung, reduzierter C02-Fußabdruck - Elektroautos haben viele Vorteile. Dennoch halten sich die Vorurteile ihnen gegenüber hartnäckig. Eine Liste mit einigen Behauptungen im Zusammenhang mit Elektroautos finden Sie hier.

VORURTEIL NR. 1

Ein Hybridauto ist das gleiche, wie ein Elektroauto.

Elektroauto und Hybridauto: zwei unterschiedliche Antriebe

Ersteres hat weder Tank noch Verbrennungsmotor, sondern einen Elektromotor und eine dazugehörige Batterie. Das Hybridauto hingegen hat einen Benzin- oder Dieselmotor, und zusätzlich einem kleinen Elektromotor sowie eine Batterie. Letztere hilft, die beim Ausrollen oder Bremsen entstehende kinetische Energie zurückzugewinnen und in Strom umzuwandeln. Die zurückgewonnene Energie wird anschließend elektrisch genutzt, vor allem in Zonen mit limitierter Geschwindigkeit.

Es gibt noch viele Vorurteile gegenüber Elektrofahrzeugen

VORURTEIL NR. 2

Ein Elektroauto ist teuer.

Geringes Budget für Wartung und Energieverbrauch

ZOE in der Stadt

Die Anschaffungskosten eines Elektroautos können hoch sein – allerdings gewähren viele Länder Steuervergünstigungen für diese Art von Fahrzeugen, beispielsweise um die Luftqualität zu verbessern. Dadurch werden Elektroautos für Autofahrer erschwinglich. Darüber hinaus sind die Wartungs – und Energiekosten eines Elektrofahrzeugs niedriger als die eines herkömmlichen Autos.

VORURTEIL NR. 3

Ein Elektrofahrzeug ist zu leise und somit gefährlich.

Künstliche Motorgeräusche

Fußgänger können von einem herannahenden, von Natur aus leisen Elektroauto durchaus überrascht werden, wenn sie noch nicht an diese Art von Fahrzeug gewöhnt sind. Die Hersteller sind seit 2019 aber gesetzlich dazu verpflichtet, für alle Elektrofahrzeuge ein „künstliches“ Motorgeräusch zu entwickeln. Die Elektrofahrzeuge von Renault erzeugen bei niedrigen Geschwindigkeiten schon seit langem einen „Sound“, der Fußgänger aufmerksam macht, wenn sie beispielsweise die Straße überqueren möchten.

Hören Sie sich den Klang des Renault ZOE-Motors an

VORURTEIL NR. 4

Das Laden eines Elektroautos ist teuer.

Die Ladeinfrastruktur wird stark ausgebaut

Die App Z.E. Trip auf R-LINK
Die App Z.E. Trip auf R-LINK

Noch vor einigen Jahren gab es nur wenige Ladesäulen, die darüber hinaus schwer zu finden waren.

Heute stehen den Fahrern von Elektrofahrzeugen in Europa fast 200.000 Terminals zur Verfügung. Die App Z.E. Trip ermöglicht in Verbindung mit dem Navigationssystem R-LINK die Ortung und das Auswählen der Ladepunkte auf einer Fahrtroute, um sie mühelos zu finden. Die Smartphone-App Z.E. Pass ermöglicht bequemes Zahlen an jeder beliebigen Ladesäule. 

VORURTEIL NR. 5

Ein Elektroauto eignet sich nur für die Stadt.

Batterien: verbesserte Reichweite und Ladezeit

Z.E Pass

Oft wird das Elektrofahrzeug als reines Stadtauto angesehen, das für Langstrecken ungeeignet ist – angeblich wegen der geringen Reichweite und der unzureichenden Ladeinfrastruktur. Jedoch wird die Batteriekapazität stetig verbessert. Einige Elektroautos, der neue ZOE zum Beispiel, können unter tatsächlichen Nutzungsbedingungen über 300 km fahren.

Während die ersten Elektroautos die ganze Nacht aufgeladen werden mussten, hat man inzwischen die Wahl zwischen langsamem, schnellem oder beschleunigtem Laden. Da sich die meisten Schnellladestationen an den Hauptverkehrsachsen befinden, reicht ein kurzer Stopp beim Verlassen der Stadt aus, um Energie für längere Etappen zu tanken.

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